A NEW CHAPTER FOR ART & CULTURE AT KUDAMM

Legendäre Container der früheren PLATOON Kunsthalle Berlin finden neues temporäres Zuhause: POP KUDAMM – Place of Participation.

Ausstellungen, Performances, Konzerte, Festivals, Events, Workshops, Diskussionen. Über Jahre hinweg war die PLATOON Kunsthalle Berlin ein experimenteller Ort für Kreative aller Couleur und Fixpunkt subkultureller Initiativen. Ein Ort, der Kunst und Kultur im urbanen Raum in vorderster Reihe in Szene setzte, und auf Grund seiner konzeptionellen Einzigartigkeit als „Kreativ-Kathedrale“ im kulturellen Gedächtnis Berlins verankert ist. Mit der PLATOON Kunsthalle Berlin werden einzigartige Kunst-, Kultur- und Eventerlebnisse verbunden, die man gesehen und (mit-)erlebt haben will.

Konsequent darauf ausgerichtet, einen dynamischen Raum für Künstler und Kreative zu schaffen, setzte PLATOON gemeinsam mit GRAFT Architects bei der architektonischen Entwicklung der Kunsthalle auf eine modulare Struktur. Wie schon bei ihrem Pendant in Seoul, stand die Kunsthalle aus insgesamt 34 Schiffscontainern im sichtbaren Kontrast zur sonstigen „White Cube“ Ausstellungsarchitektur und spiegelbildlich für temporäres Hier-Sein in der globalisierten Welt. 400+ Quadratmeter flexibler Raum zur kreativen Entfaltung und Gestaltung, der jederzeit an jeden anderen Ort „verfrachtet“ und überall wieder aufgebaut werden kann.

Das Thema Containerarchitektur war und ist nicht neu. Gänzlich neu aber waren Kontext, Ort und Größe. Die von PLATOON zusammen mit GRAFT entwickelte Containerarchitektur in Seoul, Korea überzeugte daher auch internationale Jurys, und wurde mit dem koreanischen Architekturpreis 2009, dem RedDot Award 2010 und dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 ausgezeichnet.

Von Anfang an klar für die PLATOON Kunsthalle Berlin war, dass diese nur als temporäres Projekt geplant und das Grundstück an der Schönhauser 9 nicht ihre letzte Station sein würde. Nach ihrem Weggang aus Berlin ging es für die Container 2017 daher back on tour mit einem längeren Zwischenstopp in Köln. Knapp 5 Jahre nach ihrem Abschied aus Berlin kehrt die Kunsthalle nunmehr wieder in ihre Heimat zurück. Als architektonisches Zentrum von POP KUDAMM und in aktueller Konfiguration hierauf abgestimmt finden die Container ab März 2022 am Kudamm ihren neuen Standort. Um BerlinerInnen und Besucher:innen zusammen zu bringen. Um Plattform für Ausstellungen, Workshops, Panels, Events, Showcases, Labs und mehr zu sein. Und um einen temporären Kulturort zu schaffen, an dem Stadtentwicklung, als leitendes Thema, künstlerisch interpretiert und kreativ erfahrbar wird.

Unterstützt wurde POP KUDAMM erneut von GRAFT Architects, die zusammen mit der Erfahrung von PLATOON, die architektonische Entwicklung übernommen haben. Mit der hier zugrundeliegenden Konzeption zeigt sich damit auch der essenzielle Re-Use Gedanke moderner Containerarchitektur, der von Beginn an Teil der DNA der Container war und mit seiner Nachhaltigkeit zum Ausdruck bringt: Architektur bewegt und kann sich bewegen. Mit ihrer Stadt. Aus neuen Visionen. Und für neue Räume, an denen Ideen und Menschen sich treffen können.

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